In nahezu allen Grenzgebieten Europas gibt es sogenannte Euroregionen. Sie sind freiwillige regionale Zusammenschlüsse über Staatsgrenzen hinweg und sollen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Regionen selbst in gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht fördern. Sie bilden keine zusätzliche Verwaltungsebene, sondern sind meist eine ‚Initiative von unten‘, ausgehend von Städten, Gemeinden, Regionen oder auch Vereinen und Verbänden. Heute gibt es an den deutschen Außengrenzen rund 25 vergleichbare Organisationen, fünf davon an der Grenze zur Tschechischen Republik, darunter auch die EUREGIO EGRENSIS.
Die EUREGIO EGRENSIS umfasst die Region im Grenzraum zwischen Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen.
Woher kommt der Name?
E U R E G I O ist eine Kurzform von „Europäische Region“. E G R E N S I S nimmt Bezug auf die historische Bezeichnung für das Gebiet um den Fluss Eger, die mittelalterliche ‚Regio Egire‘ oder ‚Provincia Egrensis‘ - im Kern das frühere Egerland rings um die historische freie Reichsstadt Eger und den Fluss Eger - eine böhmisch-bayerisch-sächsische Kulturlandschaft mit gemeinsamen Wurzeln und Traditionen.
Die EUREGIO EGRENSIS umfasst eine Fläche von rund 17.000 km² und in diesem Gebiet leben fast 2 Millionen Menschen.

