Fachtreffen Umwelt und Naturschutz
Vertreterinnen und Vertreter deutscher und tschechischer Umweltbehörden sowie Umweltbildungseinrichtungen trafen sich am Mittwoch im Natur- und Umweltschutzzentrum Oberlauterbach, um sich über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Umweltbildung auszutauschen.
Zu Beginn der Veranstaltung wurde das Natur- und Umweltschutzzentrum Oberlauterbach vorgestellt. Im Anschluss präsentierten Vertreter des Naturschutzzentrums Erzgebirge das grenzüberschreitende INTERREG-Projekt „Gemeinsam für Biodiversität“, das auf den Erfahrungsaustausch im Schutz und Pflege von gefährdeten Biotopen und Arten in der deutsch-tschechischen Grenzregion abzielt.
Im weiteren Verlauf des Treffens diskutierten die Teilnehmenden über mögliche Formen der Zusammenarbeit in der Umweltbildung und über gemeinsame Herausforderungen im Bereich Natur- und Umweltschutz. Dabei wurden zahlreiche inhaltliche Schnittstellen deutlich. In mehreren Bereichen könnte eine engere Abstimmung und gemeinsame Vorgehensweise künftig von Vorteil sein. Das Interesse an einer vertieften Kooperation war groß, die Gespräche verliefen lebhaft und konstruktiv.
Die Veranstaltung wurde zweisprachig simultan übersetzt, sodass ein offener und direkter Austausch zwischen den Teilnehmenden aus beiden Ländern möglich war.
Zum Abschluss erhielten die Gäste eine Führung durch die neu eröffnete Waldscheune des Natur- und Umweltschutzzentrums. Die dort gezeigte Ausstellung zum Thema Bodenleben und Waldameisen stieß auf großes Interesse und bot anschauliche Einblicke in ökologische Zusammenhänge des Waldes.
Das Treffen in Oberlauterbach verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung des grenzüberschreitenden Dialogs und der gemeinsamen Bildungsarbeit für den Schutz von Natur und Umwelt. Die Teilnehmenden zeigten sich einig, dass der fachliche Austausch und die geknüpften Kontakte eine wertvolle Grundlage für zukünftige Kooperationen bilden.
Diese Begegnung wurde unterstützt aus dem Kleinprojektefonds der EUREGIO EGRENSIS.

