EUREGIO EGRENSIS
____________ Arbeitsgemeinschaft Sachsen/Thüringen e.V.

Kulturweg der Vögte

 

 

 

30. Oktober 2018| Ausstellung zum Kulturweg im Alten Wasserwerk Reichenbach eröffnet

Bis zum Februar 2019 macht die Wanderausstellung zum 'Kulturweg der Vögte' im Alten Wasserwerk des Parks der Generationen Reichenbach Station. 
Geöffnet: November, Januar und Februar je samstags 9-12 und sonntags 13-16 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 03765 - 13649.

Als Landrichter vom Kaiser eingesetzt hatten die Vögte zu Weida und Plauen großen Einfluss bis ins böhmische Egerland und im späten Mittelalter dort auch einen beachtlichen Besitz. Neben hüben wie drüben bekannten historischen Stätten sollen auch bisher eher unbekannte oder unzugängliche Objekte durch das Projekt ins Bewusstsein gerückt werden - als erhaltenswerte Zeugnisse der Geschichte unserer Region. 

Für Reichenbach ist geplant, auf der Burg Mylau - der größten erhaltenen mittelalterlichen Burganlage im sächsischen Vogtland - das Informationszentrum für den Kulturweg der Vögte einzurichten. Die „provincia Milin cum Richenbach“ - das Gebiet (der Burg) Mylau mit Reichenbach - als wirtschaftliches Zentrum wird bereits im Jahr 1212 erstmals urkundlich erwähnt - in einer Urkunde Kaiser Friedrichs II aus der Dynastie der Staufer!

„Reichenbach ist damit neben Plauen der älteste urkundlich nachweisbare Siedlungsraum des Vogtlands. Die Stadt muss sich ihrer Verantwortung gegenüber dem wertvollen kulturellen Erbe aus der Zeit der Vögte bewusst werden." Das Erbe umfasst nicht nur die Burg Mylau, auch die Peter-Paul-Kirche als Urpfarrei für die Region und das sich noch im Dornröschenschlaf befindliche ‚Alte Archidiakonat‘ gehören zu diesen Schätzen. „Jene müssen erhalten werden und sollten ein wichtiger Teil einer künftigen touristischen Vermarktung innerhalb eines Gesamtkonzeptes für die Stadt Reichenbach und Umgebung sein“, gab EE-Geschäftsführer Steffen Schönicke zu bedenken.

Auf böhmischer Seite sind die Städte Asch und Eger (Cheb) sowie Franzensbad (Františkovy Lázně) mit der Burg Seeberg (Ostroh) am Kulturweg-Projekt beteiligt. Auf der Burg befindet sich seit August 2017 das tschechische Informationszentrum zum Kulturwegprojekt.

 

7. Mai 2015 | Start der Wanderausstellung auf Schloß Voigtsberg:
Den Vögten auf der Spur – Der 'Kulturweg' als Mittler

Ein Jahr lang hat der Greizer Verein Dialog mit Böhmen e. V. gemeinsam mit Partnern dies- und jenseits der deutsch-tschechischen Grenze an dem Pilotprojekt "Kulturweg der Vögte" gearbeitet, das durch die Europäische Union im Rahmen eines Ziel3-Projektes gefördert wurde. Entstanden ist eine touristische Konzeption zum Begreifen, Erkunden und Verinnerlichen des historisch gewachsenen Vogtlandes. Für seine Bewohner soll es Identität stiften, für Gäste die historischen Schätze und typischen Landschaften erkundbar machen.

Die im Egerer Rathaus eröffnete Wanderausstellung zum 'Kulturweg' (im Bild Bürgermeister Petr Navratil, lks, mit EE-Geschäftsführer Steffen Schönicke) stellt sich ab 8. Mai 2015 der Öffentlichkeit auf Schloß Voigtsberg vor und wird vom 6. - 21. Juni 2015 in Greiz zu sehen sein (Download Einladung hier!). Anschließend geht sie nach Burg Seeberg bei Franzensbad, dann nach Weida, Auerbach und Plauen. Der Startschuss zur Wanderausstellung fällt bereits am 7. Mai 2015 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen des Historischen Kreisarchivs des Vogtlandkreises in den Räumen auf Schloß Voigtsberg. Die Ausstellung zum Ziel3-Projekt 'Kulturweg der Vögte' war unter maßgeblicher Beteiligung des Kreisarchivs erarbeitet worden. Nähere Infos zum Kulturweg der Vögte hier!


24. September | 1. Tagung des Förderprojekts "Kulturweg der Vögte"

Am 24. September 2014 laden die Partner des Förderprojekts „Kulturweg der Vögte“ zu einer ersten Tagung ins Malzhaus Plauen ein. Auf dem Programm steht ein Vortrag zu den historischen Wurzeln des Vogtlands als grenzüberschreitende Region und ein Rundgang zu den Wirkungsstätten der Vögte in Plauen: dem Komturhof, der Johanniskirche und dem Schloss. Auch andere Reiseziele und Sehenswürdigkeiten, die der künftige „Kulturweg der Vögte“ miteinander verbinden soll, werden näher beleuchtet. Das Förderprojekt steht unter dem Aspekt, die gemeinsame Vermarktung historischer Stätten entlang des künftigen Kulturwegs als touristische Chance für die gesamte Region zu nutzen. Die Tagung moderiert der Geschäftsführer der EUREGIO EGRENSIS AG Sachsen/Thüringen, Steffen Schönicke.

Zum Fernsehbeitrag des Vogtland Regional Fernsehens bitte hier klicken!
Weiterleitung zu näheren Tagungsinformationen…

Zum Hintergrund beachten Sie bitte nachstehenden Beitrag:

 

24. Juni 2014 | Bahn frei für eine Zeitreise im Dreiländereck auf dem
Kulturweg der Vögte

In einiger Zeit wird man im Dreiländereck Ostthüringen-Westsachsen-Westböhmen als „Zeitreisender“ den so genannten "Kulturweg der Vögte" beschreiten können. Ziel des EU-geförderten Projekts ist es, bedeutsame Schlösser, Burgen, Klöster, Museen und thematisch passende kulturelle und touristische Angebote entlang des historischen Herrschaftswegs der Vögte von Weida, Gera, Greiz und Plauen gemeinsam (über Ausstellungen, Internetseite etc.) bekannt zu machen. Die Route soll die Räume Gera, Weida, Greiz, Zeulenroda, Plauen und Oelsnitz bis ins böhmische Cheb und Aš tangieren.

Am 24. Juni 2014 hatte Initiator Ulrich Jugel (Foto) vom Verein „Dialog mit Böhmen“ e. V. zu einem ersten Arbeitskreis gebeten. 30 Vertreter aus Verwaltung, Forschung und Tourismus waren seiner Einladung ins Obere Schloss Greiz gefolgt. Bis zum Jahr 2015 soll der Kulturweg der Vögte mittels Fachkonferenzen, Studienfahrten und Workshops konzeptionell Gestalt annehmen. In einem Folgeprojekt will man dann innerhalb von 2-3 Jahren die Konzeption mit den städtischen und regionalen Partnern auf deutscher und böhmischer Seite in die Tat umsetzen. Mit dem Vorhaben ließe sich - entlang des konzipierten Wegs - auch derzeit noch schlummerndes Potenzial unterstützend beleben. Vorbild ist die „Straße der Romanik“ in Sachsen-Anhalt.

Federführend zeichnet der Greizer Verein „Dialog mit Böhmen“ e. V. verantwortlich. Als Projektpartner konnten neben der EUREGIO EGRENSIS AG Sachsen/Thüringen e. V. der Lehrstuhl für Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz, das staatliche Gebietsarchiv Cheb und das Archiv des Vogtlandkreises auf Schloß Voigtsberg Oelsnitz gewonnen werden.
Bereits am 12. Mai 2014 hatte sich Sachsens Europaminister Dr. Jürgen Martens mit Ulrich Jugel auf Schloß Voigtsberg getroffen und über das wenige Tage zuvor bewilligte Projekt näher informiert. Der Besuch fand im Rahmen seiner Tour zu EU-geförderten Vorhaben der Region statt.

 


       

 

 

 


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ZITAT | Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen. | Aus Japan
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