EUREGIO EGRENSIS
____________ Arbeitsgemeinschaft Sachsen/Thüringen e.V.

Revolution Train

 

 

 

 

Revolution Train. Der Anti-Drogen-Zug rollt an!
Suchtpräventionsprojekt aus Tschechien in Plauen erfolgreich vorgestellt
Sparkasse Vogtland unterstützt Herbst-Stopp in der Region mit 1000 EUR
| 27. Mai 2016  

Knapp 50 Vertreter der Landes- und Bundes-polizei, der Deutschen Bahn, der Landratsämter Vogtlandkreis, Greiz und Saale-Orla-Kreis, der Sächsischen Bildungsagentur sowie potenzielle Sponsoren und Mitarbeiter verschiedener Suchtberatungsstellen waren der Einladung der EUREGIO EGRENSIS AG Sachsen/Thüringen zur Infoveranstaltung am 26.05.2016 ins Rathaus Plauen gefolgt. Die Initiative will den Anti-Drogen-Zug während seiner Herbsttournee von Oktober bis Dezember 2016 ins sächsisch-thüringische Grenzgebiet holen und hat nach der gestrigen Präsentation gute Chancen auf Erfolg.

Die Macher des Stiftungsfonds Neues Tschechien, Pavel Tuma als Autor der Idee, Gründer und Vorsitzender der Stiftung Neues Tschechien und Pavla Witzel als Projektkoordinatorin (Foto von Madeline Lupart, Stadtverwaltung Plauen) waren eigens angereist, um ihr Projekt ausführlich in Wort und Bild vorzustellen.

Idee und Umsetzung des Revolution Train kamen bei den Teilnehmern derart gut an, dass bereits erste Besichtigungstermine am gegenwärtigen Stützpunkt in der Tschechischen Republik vereinbart werden konnten. Zahlreiche Interessenten, darunter die Stadtverwaltung Plauen haben bereits ihre Unterstützung bekundet. Die Sparkasse Vogtland übermittelte für die Herbsttournee bereits eine erste Spende in Höhe von 1000 EUR, die Filialleiterin Kirsten Hendel dem Geschäftsführer der EUREGIO EGRENSIS AG Sachsen/Thüringen überreichte (Foto lks.).

Ohne Unterstützung durch öffentliche Einrichtungen und Sponsoren kann der Revolution Train nicht rollen! Kosten fallen für Wartung, Transport und Betrieb des Zuges sowie für die Schulung des deutschen Vor-Ort-Personals an.

Das Modell sieht vor, den Revolution Train diesen Herbst für eine begrenzte Zeit an einem oder mehreren Bahnhöfen in der sächsisch/thüringischen Grenzregion zu parken, so dass am Vormittag umliegende Schulen das Suchtpräventionsprojekt besuchen können. Nachmittags steht der Anti-Drogen-Zug dann der Öffentlichkeit zur Verfügung. Für die bevorstehende Tournee Ende 2016 werden nun noch Koordinatoren, Lektoren und Sponsoren auf deutscher Seite gesucht (Anmeldung bis 15. Juni 2016!).
Die Lektoren sollen vor Tourneestart in Prag geschult werden, so dass sie die Schüler in deutschen Städten dann durch die Waggons des Revolution Train führen können. Im Rahmen der Tournee sollen interessante Begleitveranstaltungen zu Drogenprävention, Antidrogenpolitik und Drogenproblem im Grenzgebiet laufen.
Auch arbeiten die Macher derzeit an einem Aufbauprogramm der Suchtprävention mit Folgebesuch der Teilnehmer und Diskussion an den Schulen. Damit könne an die „ZugGeschichte“ angeknüpft werden. Hierfür hat Frau Birke von der Bundespolizeiinspektion Klingenthal bereits Hilfe im Rahmen der Präventionsarbeit der Bundespolizei in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Zwickau angeboten.


Zahlen und Fakten
Der Anti-Drogen-Zug ist 150 m lang, umfasst 8 Waggons und wiegt 340 Tonnen. 
Zugkapazität: ca. 220 Personen, Nutzung bei Ganztagsbetrieb: ca. 400 Personen.

Ansprechpartner/Info / Anmeldung
EUREGIO EGRENSIS AG Sachsen/Thüringen, Tel. 03741 - 128 6461
Die EUREGIO EGRENSIS widmet sich im Rahmen ihrer grenzüberschreitenden Arbeit seit mehreren Jahren u. a. auch der Drogenproblematik, speziell der weitgehend aus Tschechien importierten Droge Crystal.

 

Revolution Train. Der Anti-Drogen-Zug
Ein tschechisches Präventionsprojekt durchbricht die Grenze | 18. Mai 2016

Ein Zug, der vor Drogenmissbrauch schützen soll? Ein Anti-Drogen-Zug? Tausende Schüler haben ihn seit dem letzten Frühjahr allein in Prag besucht und seit seinem Start im April 2016 bereits hunderte Deutsche entlang der deutsch-tschechischen Grenze! Wie ihre tschechischen Nachbarn reagierten auch die deutschen Jugendlichen mit Staunen und gleichermaßen Begeisterung, wie ein solches Projekt den Finger in die Wunde legen, die Augen öffnen kann.

Zugbetreiber ist der Stiftungsfonds Neues Tschechien. Vorgestellt wurde das revolutionäre Modell der deutsch-tschechischen Drogenprävention am 10. Mai 2016 in Aš/Asch zum Start der geplanten Tournee des ‚Revolution Train‘ durch deutsche Städte. Anhand der im Rahmen des Programms ermittelten anonymen Daten könnten dann maßgeschneiderte Aufbauprogramme der Drogenprävention entwickelt werden.

 

Deutsche Partner gesucht!

Nun sucht der Stiftungsfonds Neues Tschechien einen deutschen Partner für die Rolle des Koordinators der deutschen Tournee. Pavel Tuma, Autor der Idee und Gründer der Stiftung, forderte in der Pressekonferenz deutsche Städte, Behörden oder Organisationen auf, sich bei der Stiftung Neues Tschechien bis zum 15.6.2016 zu melden, wenn sie Interesse daran haben, dass der Anti-Drogen-Zug in ihrer Stadt hält oder sie die Herbst-Tournee auf der deutschen Seite koordinieren möchten.

Die Geschäftsstelle der EUREGIO EGRENSIS lädt in diesem Zusammenhang zu einer Informationsveranstaltung ein:

Termin:          Donnerstag, 26. Mai, 13 Uhr
Ort: Rathaus Plauen, Ratssaal
Unterer Graben 1, 08523 Plauen
Gegenstand: Projektvorstellung 'Revolution Train'
Referenten:  Pavel Tuma, Vorsitzender des Stiftungsfonds 
Pavla Witzel, Projektkoordinatorin


Anmeldung bitte bis 24. Mai 2016! Download Anmeldefax hier!


Großes Interesse bei Suchtbeauftragten


Im Rahmen der Tournee finden auch interessante Veranstaltungen zum Thema der Drogenprävention, Antidrogenpolitik und des Drogenproblems im Grenzgebiet statt. Das Projekt weckt großes Interesse nicht nur der Suchtbeauftragten aus Bayern und Sachsen sondern auch der Drogenbeauftragten der Bundesregierung beim Bundesministerium für Gesundheit, wie Pressesprecher Andreas Deffner zur Pressekonferenz mitteilte. Er plant, den Anti-Drogen-Zug als Drogenpräventionsprojekt des Monats der Drogenbeauftragten bekanntzugeben.

Das Problem Droge Crystal, die im großen Stil aus Tschechien exportiert und an deutschen Schulen gedealt wird, schreit förmlich nach einer komplexen Lösung. Ein vergleichbares Erlebnis-Programm zur Drogenprävention gibt es nach Angaben des Betreibers in Deutschland nicht. Die Suchtbeauftragten aus Bayern und Sachsen heißen das Projekt willkommen.

Weiterleitung zur Website hier! 

Weiterleitung zum ARD-Beitrag 'Ein Zug gegen die Drogen' hier!


Was passiert im Zug?

In mehreren Waggons des stahlsilbernen Sonderzugs lernen die Besucher mit allen Sinnen in einer Erlebnisdarstellung durch Fiktion und Wirklichkeit hautnah Praxis und Risiken des Drogenmissbrauchs kennen. Das bringt Impulse, über den Stellenwert der menschlichen Gesundheit und des eigenen Lebens nachzudenken.
„Es spricht junge Leute durch seine attraktive Darbietung an und veranlasst sie zum Nachdenken über eine reale Geschichte einer Drogensucht und ihre Zusammenhänge“, so der Leiter der Nationalen Antidrogenzentrale der tschechischen Polizei, Oberst Frydrych.
„Drogenprävention ist immer wichtig, aber in den letzten Jahren floriert der grenzüberschreitende Vertrieb der Droge Crystal. Ich wollte durch unser Projekt einen Beitrag zur Bekämpfung des Problems leisten. Es ist ein gemeinsames Problem. Deshalb wollen wir mit unserem Präventionsprogramm Schüler beidseits der Grenze erreichen. Der Anti-Drogen-Zug macht den Schülern Spaß und die Lehrer teilen ihre Begeisterung“, so der Autor des Projekts, Pavel Tuma.

 

Zahlen und Fakten

Viktor Mravšík, Leiter der tschechischen Nationalen Beobachtungsstelie für Drogen:
In Tschechien werden pro Jahr 7 Tonnen Crystal Meth hergestellt. Davon wird knapp eine Tonne ins Ausland, überwiegend nach Deutschland, exportiert. Crystal Meth auf dem deutschen Markt stammt fast ausschließlich aus Tschechien.

Bericht der Europäischen Beobachtungsstelie für Drogen und Drogensucht:
Bis vor kurzem war der Missbrauch von Crystal Meth nur für die Tschechische und Slowakische Republik typisch. Jetzt ist aber eine Verbreitung in die umliegenden Länder zu verzeichnen. Die eskalierende Lage im deutsch-tschechischen Grenzgebiet kann sich also europaweit ausbreiten.

 

Weiterleitung zu Rückmeldungen der deutschen Besucher der Frühjahrstournee 2016 hier!

 


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ZITAT | Gefühl von Grenze darf nicht heißen: Hier bist du zu Ende, sondern: Hier hast du noch zu wachsen. | Emil Gött
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